Bürgermeisterin Sandra Röse und Fachbereichsleitung Jennifer Frank würdigen die langjährige Arbeit von Sabrina Abbas: „Wir danken Frau Abbas herzlich für zehneinhalb Jahre engagierte Tätigkeit in der Gemeinde Oyten. Seit ihrem Einstieg im Jahr 2016 und insbesondere in ihrer Rolle als Jugendkoordinatorin und Leiterin des FreiRaums seit 2018 hat sie die Einrichtung maßgeblich geprägt und weiterentwickelt.“
Entwicklung des FreiRaums
Gerade in der Anfangszeit sei viel Überzeugungsarbeit notwendig gewesen – auch im Austausch mit Eltern. Ziel sei es gewesen, Vertrauen aufzubauen und den FreiRaum als sicheren und verlässlichen Ort für Jugendliche zu etablieren, erinnert sich Abbas.
Eine bedeutende Rolle spielte dabei die Zusammenarbeit im Team mit Matthias Brendler. „Gemeinsam haben wir den Jugendlichen vorgelebt, wie wertvoll dieser Ort ist.“ Dies spiegele sich auch im Umgang der Jugendlichen mit der Einrichtung wider.
Persönlicher Abschied
Mit Blick auf ihre Zeit in Oyten zieht Abbas ein positives Fazit: „Wenn ich auf die vergangenen zehn Jahre zurückblicke, dann tue ich das mit viel Freude, Dankbarkeit und auch ein wenig Wehmut.“ In dieser Zeit habe sie zahlreiche Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg begleiten und unterstützen können. Ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit sei dabei stets die Beziehungsarbeit gewesen. Nun stehe für sie ein neuer Lebensabschnitt an. Für die Zukunft der Jugendarbeit zeigt sie sich zuversichtlich:
„Jugendarbeit ist ein fortlaufender Prozess, der sich stetig weiterentwickeln muss. Es freut mich sehr, dass die Arbeit von einem erfahrenen Kollegen weitergeführt wird.“
Nahtloser Übergang und neue Struktur
Die Gemeinde Oyten hat den personellen Wechsel bewusst so gestaltet, dass die Arbeit kontinuierlich fortgeführt werden kann. Die Öffnungszeiten des FreiRaums bleiben zunächst unverändert, auch in den Sommerferien sind weiterhin Angebote geplant.
Mit dem Integrationsbeauftragtem Hans Eder übernimmt ein erfahrener Sozialarbeiter die Leitung des FreiRaums. Gleichzeitig wird seine Stelle zur Funktion des Gemeinwesenkoordinators weiterentwickelt.
Jennifer Frank betont:„Wir freuen uns, die Stelle gemeinsam mit Hans Eder weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Bereiche Jugend, Kultur, Integration, Sport und Senioren künftig noch stärker miteinander zu vernetzen.“
Neue Impulse durch Hans Eder
Hans Eder, bislang Integrationsbeauftragter der Gemeinde, sieht seiner neuen Aufgabe mit großer Motivation entgegen: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die Möglichkeit, die Stelle als Gemeinwesenkoordinator zu übernehmen.“
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit soll künftig auf der Vernetzung unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche liegen: „Mir ist es wichtig, Menschen zusammenzubringen und Themen wie Jugend, Kultur, Integration und Sport stärker miteinander zu verbinden.“
Aus seiner bisherigen Tätigkeit bringe er wertvolle Erfahrungen mit:
„Begegnung, Teilhabe und gegenseitiges Verständnis sind entscheidend für ein funktionierendes Gemeinwesen. Daran möchte ich anknüpfen.“
Auch mit der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist Eder bereits vertraut: Durch seine achtjährige Tätigkeit beim Deutschen Roten Kreuz sowie seine bisherigen Kontakte innerhalb der Gemeinde bestehen bereits gewachsene Beziehungen zu vielen Familien.
FreiRaum als wichtiger Treffpunkt
Der FreiRaum wird ein zentraler Bestandteil seiner neuen Aufgabe: „Offene Treffpunkte wie der FreiRaum leisten einen wichtigen Beitrag für Gemeinschaft und Teilhabe. Ich freue mich darauf, diesen Ort weiterzuentwickeln und zu stärken.“
Gleichzeitig sieht Eder großes Potenzial darin, Brücken zwischen Generationen und Kulturen zu bauen und Beteiligungsmöglichkeiten weiter auszubauen.
Die Gemeinde Oyten kann dabei auf bestehende Strukturen und erfolgreiche Projekte aufbauen – darunter Kooperationen im Bildungs- und Kulturbereich, Veranstaltungen wie den Weltkindertag oder Angebote wie das Mentorenprojekt an der IGS und MIA-Kurse im FreiRaum.
Blick nach vorn
Für Hans Eder ist dabei ein zentraler Gedanke leitend:
„Integration sollte nicht als separates Thema verstanden werden, sondern als selbstverständlicher Teil eines lebendigen Gemeinwesens.“
Mit seiner neuen Aufgabe verbindet er das Ziel, bestehende Netzwerke zu stärken und neue Impulse zu setzen: „Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen gemeinsam aktiv werden – im Sport, in der Jugendarbeit, in der Kultur oder im Alltag. Genau diese Verbindungen möchte ich weiter ausbauen