Das gemeinsame Mentorenprojekt der IGS Oyten, des Integrationsbeauftragten der Gemeinde Oyten, Hans Eder, und des Vereins Oyten hilft ist nach den Osterferien erfolgreich angelaufen. Die ersten neun Mentorinnen und Mentoren wurden bereits geschult und haben ihre Tätigkeit aufgenommen. Inzwischen haben auch die ersten Treffen mit Schülerinnen und Schülern stattgefunden.
Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge der IGS Oyten. Ziel ist es, jungen Menschen eine verlässliche Bezugsperson außerhalb von Elternhaus und Unterricht zur Seite zu stellen – jemanden, der zuhört, Mut macht und Vertrauen schenkt. Im Mittelpunkt stehen offene Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und Zeit füreinander, ganz ohne Leistungsdruck oder Bewertung.
Gute Vorbereitung und Begleitung der Ehrenamtlichen
Die bisherigen Mentorinnen und Mentoren wurden von Hans Eder und Schulsozialarbeiter Malte Krack umfassend auf ihre Aufgabe vorbereitet. Themen der Schulung waren unter anderem die Rolle als Mentor*in, Beziehungsgestaltung, Gesprächsführung sowie aktives Zuhören. Auch während der laufenden Projektphase stehen Schulsozialarbeit und Organisationsteam als feste Ansprechpartner zur Verfügung.
Zweite Schulung geplant – weitere Mentor*innen gesucht
Aufgrund der positiven ersten Erfahrungen ist bereits eine weitere Schulung geplant. Dafür werden weiterhin engagierte Ehrenamtliche gesucht, die Freude daran haben, Kinder und Jugendliche ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten.
Mitmachen können grundsätzlich alle Interessierten – unabhängig von Alter oder beruflichem Hintergrund. Entscheidend sind Offenheit, Verlässlichkeit und Interesse am Kontakt mit jungen Menschen. Die Treffen finden ausschließlich in der Schule statt, zum Beispiel in Pausen oder während des Unterrichts.
Voraussetzungen für die Teilnahme
Für eine Mitarbeit im Mentorenprojekt sind erforderlich:
- ein erweitertes Führungszeugnis (Kostenbefreiung über Oyten hilft möglich),
- eine Verschwiegenheitserklärung sowie
- die Bereitschaft zu regelmäßigen, verlässlichen Treffen.
- Alle, die nach dem 31.12.1970 geboren wurden, benötigen entweder eine Masern-Impfung oder einen Immunitätsnachweis (Titer-Bestimmung). Die etwaigen Kosten für die Titer-Bestimmung werden von den Mentor*innen ausgelegt und anschließend erstattet.
Jetzt informieren und Teil des Projekts werden
Wer sich vorstellen kann, als Mentor*in mitzuwirken, kann sich ab sofort beim Verein Oyten hilft melden:
Der Verein nimmt zeitnah Kontakt auf und informiert über die nächsten Schritte. Ziel ist es, das Mentorenprojekt weiter auszubauen und möglichst vielen Schülerinnen und Schülern diese zusätzliche Unterstützung zu ermöglichen.